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Die besten sieben Steuertipps zum Jahresende

4.12.2019

Wer jetzt noch handelt kann sich bis zum Jahresende mit sieben Steuergeschenken selber eine Freude machen. Hier die Geschenkvorschläge:

  1. Pensionskasse: Sofern Sie eine nachgewiesene Beitragslücke haben (Ihre Pensionskasse weiss Bescheid) können Sie noch bis zum Jahresende Einkäufe leisten, welche vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abgesetzt werden können.
  2. Säule 3a: Der Maximalbetrag für dieses Jahr beträgt für Angestellte (Ehemann und Ehefrau falls für beide zutreffend) je CHF 6'826 und für Selbständigerwerbende CHF 34'128. Solche Einzahlungen sind vollumfänglich steuerlich absetzbar und müssen spätestens mit Valuta 31.12. bei der Vorsorgeeinrichtung gutgeschrieben sein.
  3. Spenden: Spenden können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, sofern die bedachte Organisation unbestritten gemeinnützig tätig und deswegen steuerbefreit ist. Je nach Kanton sind 10 – 20 % des steuerbaren Einkommens als Spenden abzugsfähig.
  4. Krankheitskosten: Sofern solche ungedeckten Arzt- und Zahnarztkosten den steuerlichen Selbstbehalt (in der Regel = 5 % des Nettoeinkommens) übersteigen, können Sie steuerlich geltend gemacht werden. Aus steuerlichen Gründen (Selbstbehalt!) sollten Sie darauf achten, dass die Rechnungen alle in der gleichen Periode bezahlt werden, weil steuerlich in der Regel das Zahlungsdatum massgebend ist.
  5. Liegenschaftsunterhalt: Sofern die in diesem Jahr ausgeführten Unterhaltsarbeiten die Unterhaltspauschale übersteigen, so empfiehlt es sich, die noch ausstehenden Handwerker-Rechnungen bis zum 31.12. zu bezahlen. Andernfalls sind diese Rechnungen im nächsten Jahr möglicherweise durch die (höhere) Pauschale abgegolten und können somit nicht zusätzlich geltend gemacht werden.
  6. Wer auf das Jahresende hin umzieht, sollte darauf achten, wo er am 31. Dezember seinen Wohnsitz hat. Der genannte Stichtag entscheidet, in welchem Kanton man für das gesamte abgelaufene Jahr seine Steuern bezahlt. Allenfalls lohnt es sich somit, mit der Anmeldung am neuen Wohnort bis Januar zuzuwarten.
  7. Falls Sie nächstes Jahr pensioniert werden, lohnt es sich allenfalls das Säule 3a-Guthaben noch in diesem Jahr zu beziehen. Denn für die Berechnung des Steuertarifes werden alle Vorsorge-Kapitalbezüge eines Kalenderjahres zusammengezählt. Aufgrund der progressiven Tarife führt dies in der Regel zu einer höheren Steuerbelastung.

Weitergehende Informationen und zusätzliche Steuertipps zum Jahresende finden Sie im heutigen, von uns verfassten Beitrag in der unabhängigen Wochenzeitung "Zuger Presse" (auf unserer Website unter "Presse").

Höhere AHV-Beiträge ab 1.1.2020

2.12.2019

Am 19. Mai 2019 wurde das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) vom Volk angenommen. Es tritt auf Anfang 2020 in Kraft. Per 1. Januar 2020 steigt der AHV-Lohnbeitrag von bisher 8,4 auf neu 8,7 %. Somit erhöht sich der AHV/IV/EO-Beitragssatz von bisher 10,25 auf neu 10,55 %. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Beiträge an die 1. Säule weiterhin hälftig. Der Arbeitnehmer-Abzug für AHV/IV/EO beträgt damit neu 5,275 % (bisher 5,125 %).

Mindestzinssatz für Pensionskassen-Guthaben ab 1.1.2020

21.10.2019

Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge für 2020 weiterhin bei 1 % zu belassen. Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu wieviel Prozent des Vorsorgeguthaben der Versicherten im BVG-Obligatorium mindestens verzinst werden muss.

Steuerreform: Was Sie jetzt anpacken müssen!

3.9.2019

Am 1. Januar 2020 tritt die STAF - die Reform der Unternehmenssteuer und AHV-Finanzierung - in Kraft. Unternehmen müssen jetzt handeln, damit sie bis dahin mögliches Optimierungspotential der STAF ausschöpfen können. Bisherige Steuerprivilegien für überwiegend international tätige Unternehmen, die sogenannten Statutsgesellschaften (Domizilgesellschaften usw.), werden aufgehoben. Künftig gelten für alle Unternehmen - für Grosskonzerne wie für KMU - die gleichen Besteuerungsregeln. Für die Statusgesellschaften gelten als Übergangsmassnahme Ersatzlösungen für die Aufdeckung stiller Reserven. Ordentlich besteuerte Gesellschaften zahlen wegen der geplanten und teilweise markanten Gewinnsteuersenkung in den Kantonen dafür künftig deutlich weniger Steuern. Sie haben zusätzliches Potential zur Steuersenkung durch weitere Massnahmen (Patentbox, Sonderabzug für Forschung und Entwicklung usw.). Für Aktienbesitzer mit einem Beteiligungsanteil von mindestens 10 Prozent reduziert sich der private Dividendenrabatt durch die STAF auf 30 Prozent (bisher 40 Prozent) beim Bund und auf maximal 50 Prozent in den Kantonen (was dem aktuellen Rabatt in den meisten Kantonen entspricht). Der private Gewinn aus dem Verkauf von Aktien bleibt grundsätzlich steuerfrei. Die Steuerbefreiung entfällt unter anderem, wenn eine Person Aktien an eine von ihr beherrschte Gesellschaft verkauft.

Zuger Steuerratgeber 2019 als kostenloser Download!

27.2.2019

Aufgrund der grossen Nachfrage erscheint auch in diesem Jahr eine Neuauflage des beliebten Zuger Steuerratgebers. Der Ratgeber wurde aktualisiert und enthält sämtliche aktuellen Tipps und Tricks. Der Zuger Steuerratgeber 2019 ist auf dieser Website (Ratgeber-Shop) als kostenloser Download verfügbar und als Ergänzung zum „eTax.zug“ der Steuerverwaltung konzipiert.

Neuerungen ab 1.1.2019

7.1.2019

Auf den 1.1.2019 sind u.a. folgende Änderungen in Kraft getreten:

  1. Säule 3a: Neu können Angestellte pro Jahr bis zu CHF 6'826 (bisher: CHF 6'768) bzw. Selbständigerwerbende bis zu CHF CHF 34'128 (bisher: CHF 33'840) einzahlen und von den Steuern abziehen.
  2. Radio- und TV-Gebühren: Neu muss jeder Haushalt Gebühren bezahlen. Der Jahresbeitrag sinkt jedoch auf CHF 365 pro Jahr. Neu müssen auch alle Unternehmen, die einen Jahresumsatz von CHF 500'000 erreichen, eine solche Gebühr bezahlen. Bei den Unternehmen ist die Höhe der Abgabe abhängig vom Umsatz. Die Gebühren werden neu von der Serafe AG (Haushalte) bzw. von der Eidg. Steuerverwaltung ESTV (Unternehmen) einkassiert. Die Billag AG hat mit dem Systemwechsel ausgedient.
  3. Pensionskasse: Der nicht versicherte Teil des Lohnes (Koordindationsabzug) wird von bisher CHF 24'675 neu auf CHF 24'885 leicht erhöht.
  4. Alterslimite Führerausweis: Neu muss ab Alter 75 (bisher Alter 70) die Fahrtüchtigkeit periodisch kontrolliert werden.

Mindestzinssatz für Pensionskassen-Guthaben ab 1.1.2019

7.11.2018

An seiner Sitzung vom 7. November 2018 hat der Bundesrat entschieden, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge weiterhin bei 1 % zu belassen. Aufgepasst: Die Mindestverzinsung gilt nur für die obligatorischen Pensionskassen-Guthaben. Im überobligatorischen Bereich sind die Kassen bei der Verzinsung dagegen frei. Somit ist im überobligatorischen Bereich auch eine Null-Verzinsung möglich. Jährliche Lohnanteile, die CHF 84'600 (bis 31.12.2018) bzw. CHF 85'320 (ab 1.1.2019) übertreffen, gelten als überobligatorisch.

Neue Steuerabzüge für Hausbesitzer ab 1.1.2020

20.8.2018

Die totalrevidierte Liegenschaftskostenverordnung konkretisiert neue Abzüge bei der direkten Bundessteuer für energiesparende Investitionen und für den Rückbau im Zuge eines Ersatzneubaus. Solche Auslagen können auf maximal drei aufeinanderfolgende Steuerperioden verteilt werden, sofern sie im Jahr, in dem sie entstanden sind, steuerlich nicht vollständig berücksichtigt werden können. Als abzugsfähiger Rückbau gelten die Kosten für die Demontage von Installationen, den Abbruch, den Abtransport und die Entsorgung des Bauabfalls. Nicht abzugsfähig sind die Kosten für Altlastensanierungen des Bodens und für Geländeverschiebungen, Rodungen, Planierungsarbeiten sowie über den Rückbau hinausgehende Aushubarbeiten im Hinblick auf den Ersatzneubau. Die Rückbaukosten können nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn innert angemessener Frist ein Ersatzneubau auf dem gleichen Grundstück errichtet wird, der Bau eine gleichartige Nutzung aufweist und von derselben steuerpflichtigen Person vorgenommen wird, die den Rückbau getätigt hat.

Neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

25.5.2018

Heute ist die neue DSGVO der EU in Kraft getreten. Diese gilt nicht nur für Unternehmen in der EU sondern auch für Schweizer Unternehmen, welche Dienstleistungen innerhalb der EU anbieten. Die DSGVO bezweckt einen verstärkten Schutz von Nutzern und Kunden, welche personenbezogene Daten preisgeben. Bei Missachtung der DSGVO sind drakonische Strafen vorgesehen. Allerdings ist Panikmache fehl am Platz. Gewisse Berater meinen jetzt, mit der Angst der Unternehmen Geschäfte machen zu können. Wichtig ist u.a. einfach, dass für alle Daten die nötigen Einwilligungserklärungen vorliegen und Newsletter nur nach ausdrücklicher Zustimmung versendet werden. Hilfreich ist zudem eine aktuelle und verständliche Datenschutzerklärung auf der Firmenwebsite.  

Beseitigung der Heiratsstrafe

20.4.2018

Bei der direkten Bundessteuer soll die sogenannte Heiratsstrafe beseitigt werden. Diese spüren insbesondere Zweiverdienerehepaare mit hohen Einkünften und zahlreiche Rentnerehepaare. Beim neuen Modell soll zusätzlich eine alternative Berechnung, die sich an die Besteuerung von Konkubinatspaaren anlehnt, durchgeführt werden. Das Ehepaar schuldet dann den tieferen der beiden Beträge. Dies beantragt der Bundesrat in seiner kürzlich publizierten Botschaft zur Ehepaarbesteuerung.

Bitcoin & Co. in der Steuererklärung

26.3.2018

Gemäss Zuger Steuerverwaltung sind Kryptowährungen eine bewertbare Sache, die im Wertschriftenverzeichnis aufzuführen ist. Die Eidg. Steuerverwaltung ermittelt seit Jahren einen offiziellen Jahresend-Kurswert für den Bitcoin, der im Internet oder bei der Steuerverwaltung abgefragt werden kann. Die übrigen Kryptowährungen sind - falls kein offizieller Steuerkurswert vorliegt - in der Regel zum ursprünglichen Kaufpreis in Schweizer Franken zu deklarieren. Wer gewerbsmässig mit Kryptowährungen handelt, muss solche Gewinne als selbständiges Erwerbseinkommen versteuern und zudem mit der AHV abrechnen. Mögliche Verluste können dafür steuerlich abgezogen werden. Ob gewerbsmässiger Handel vorliegt, wird nach den Kriterien der Eidg. Steuerverwaltung beurteilt (Kreisschreiben Nr. 36 vom 27.7.2012). Die Zuger Steuerverwaltung hat in ihrem Steuerbuch ebenfalls Kriterien zum gewerbsmässigen Wertschriftenhandel aufgelistet. Wichtig: Solange kein gewerbsmässiger Handel vorliegt sind die mit Kryptowährungen erzielten Gewinne steuerfrei. Umgekehrt können solche Verluste steuerlich nicht geltend gemacht werden.

Steuerbefreiung von Vereinen mit ideellem Zweck ab 1.1.2018

29.1.2018

Gewinne von juristischen Personen mit ideellen Zwecken werden ab 1.1.2018 bis zu einer Freigrenze von CHF 20'000 von der Steuer befreit. Damit werden namentlich Vereine der Jugend- und Nachwuchsförderung entlastet. Gewinne oberhalb der Freigrenze werden wie bis anhin besteuert. Die Kantone können die Höhe der Freigrenze abweichend zur Bundessteuer-Regelung festlegen. Die neue Regel gilt nicht nur für Vereine sondern für alle juristischen Personen, die einen ideellen Zweck verfolgen. Nach bisherigem Recht war eine (teilweise) Steuerbefreiung nur bei Vorliegen eines gemeinnützigen Zweckes möglich. Die bloss nützliche oder idelle Tätigkeit in der Jugend- und Nachwuchsförderung genügte bis anhin für eine Steuerbefreiung nicht.

2018: Höchstabzüge Säule 3a

8.1.2018

Die Steuerabzüge für 2018 bleiben unverändert. Es gelten die gleichen Höchstabzüge wie im Vorjahr, nämlich: a) für Steuerpflichtige mit Pensionskasse: CHF 6'768, b) für Steuerpflichtige ohne Pensionskasse: 20 % des Netto-Einkommens bzw. maximal CHF 33'840.

Abgabe RTV ab 1.1.2019

18.12.2017

Ab dem 1. Januar 2019 wird die neue geräteunabhängige Abgabe für Radio und Fernsehen bei Haushalten und Unternehmen erhoben. Sie ersetzt die empfangsgeräteabhängige Abgabe, die Ende 2018 ausläuft. Mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen mit Sitz in der Schweiz und einem jährlichen Gesamtumsatz von CHF 500'000 unterliegen automatisch der Radio- und TV-Abgabe. Sie erhalten von der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV automatisch eine jährliche, wie folgt nach Umsatz abgestufte Rechung:

Umsatz CHF 500'000 - 999'999 = Abgabe CHF 365

Umsatz CHF 1'000'000 - 4'999'999 = Abgabe CHF 910

Umsatz CHF 5'000'000 - 19'999'999 = Abgabe CHF 2'280

Umsatz CHF 20'000'000 - 99'999'999 = Abgabe CHF 5'750

Umsatz CHF 100'000'000 - 999'999'999 = Abgabe CHF 14'240

Umsatz CHF > 1'000'000'000 = Abgabe CHF 35'590

Vereinfachtes Abrechnungsverfahren: Voraussetzungen verschärft

22.11.2017

Das vereinfachte Verfahren zur Abrechnung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern steht den Arbeitgebern zur Verfügung, um geringe Lohnsummen abzurechnen. Ab 1. Januar 2018 werden die Voraussetzungen für die Anwendung verschärft. Die Praxis hat aufgezeigt, dass die Anwendung teilweise zweckfremd angewendet wurde (sogenannter "Putzfrauentrick"). Um dem ursprünglichen Gedanken gerecht zu werden, werden nun gewisse Anwender von diesem Verfahren ausgeschlossen und müssen künftig den AHV-Ausgleichskassen gegenüber ordentlich abrechnen. Es sind dies namentlich Kapitalgesellschaften, Genossenschaften sowie Ehegatten und Kinder, die im eigenen Betrieb mitarbeiten.

Auswirkungen des automatischen Informationsaustausch (AIA)

17.10.2017

Die Beurteilung, ob eine Selbstanzeige die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, obliegt der zuständigen kantonalen Steuerverwaltung. Dies gilt auch für die Frage, ob die Steuerverwaltung von den zur Anzeige gebrachten Steuerfaktoren bereits Kenntnis hatte und die Anzeige deshalb nicht aus eigenem Antrieb erfolgt. Nach Ansicht der Eidg. Steuerverwaltung wird diese Kenntnis für dem AIA unterliegenden Steuerfaktoren spätestens ab dem 30.9.2018 vorausgesetzt. Deshalb ist eine (straflose) Selbstanzeige für solche Einkommensfaktoren ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Für dem AIA unterliegende Steuerfaktoren, die erst nach 2017 bestehen, und für Steuerfaktoren aus Staaten, die dem AIA später beitreten, gilt dies analog für den 30. September des Jahres, in welchem der diesbezügliche Datenaustausch (erstmals) stattfindet. Die Kenntnis aus anderen Quellen sowie das Erfüllen der übrigen Voraussetzungen der Selbstanzeige sind unabhängig von diesem Datum.

MWST-Änderungen ab 1.1.2018

25.9.2017

Bei der MWST ergibt sich per 1.1.2018 von zwei Seiten Anpassungsbedarf. Einerseits tritt die Teilrevision des MWST-Gesetzes in Kraft, zudem ändern - aufgrund der abgelehnten Rentenreform - die MWST-Sätze wie folgt:

Normalsatz 7,7 % (bisher: 8,0 %)

Sondersatz Hotellerie 3,8 % (bisher 3,7 %)

Reduzierter Satz 2,5 % (unverändert)

Bei jahresübergreifenden Leistungen ist das Liefer- oder Leistungsdatum massgebend. Hingegen spielt das Datum der Rechnungsstellung oder der Zahlung keine Rolle. Alle bis 31.12.2017 erbrachten Leistungen werden zu den bisherigen Sätzen, alle ab 1.1.2018 erbrachten Leistungen zu den neuen Sätzen in Rechnung gestellt. Wird die Leistung teilweise im alten und teilweise im neuen Jahr erbracht, ist in der Rechnung ein Split nötig. Fehlt dieser, muss die gesamte Leistungen zu den alten MWST-Sätzen versteuert werden. Allerdings ist es möglich, Rechnungen nachträglich zu korrigieren, und anstelle der Aufteilung können natürlich auch zwei separate Rechnungen ausgestellt werden.

AG, GmbH oder Einzelfirma? - Aktueller Ratgeber für den Unternehmer zur Wahl der richtigen Rechtsform

15.9.2017

Die soeben erschienene 5. Auflage wurde wiederum von Adolf Beeler verfasst. Sie enthält alle Gesetzesänderungen, wurde an die aktuelle Rechtsprechung angepasst sowie mit den neuesten Erkenntnissen aus der Beraterpraxis ergänzt. Jeder Unternehmer stellt sich irgendwann die Frage "AG, GmbH oder Einzelfirma?". Der vorliegende Ratgeber gibt die Antwort: rasch, übersichtlich und leicht verständlich. Sämtliche Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen sind übersichtlich dargestellt. Der Ratgeber kann auf der vorliegenden Website (Publikationen / Bestellformular), beim Cosmos-Verlag (www.cosmosbusiness.ch) oder im Buchhandel für CHF 49.-- bezogen werden.

Aus- und Weiterbildung lohnt sich bald noch mehr 

10.5.2016

Auf Januar 2016 trat schweizweit eine grosszügigere Regelung für den Abzug von Aus- und Weiterbildungskosten vom steuerbaren Einkommen in Kraft. Bislang konnten beim Bund und den meisten Kantonen nur folgende Kosten abgezogen werden:

Seit Anfang 2016 spielt es keine Rolle mehr, ob die Weiterbildungskosten in Zusammenhang mit der derzeitigen Beschäftigung stehen. Somit sind künftig auch Schulungskosten abzugsfähig, die auf einen Berufswechsel oder einen Berufsaufstieg abzielen. Ferner sind die vom Arbeitgeber getragenen Kosten für Aus- und Weiterbildung unabhängig von deren Höhe geschäftsmässig begründet und werden nicht zum steuerbaren Einkommen des Arbeitnehmers aufgerechnet. Überdies gilt für Ausbildungskosten eine flexiblere Lösung. Aufwendungen für die eigentliche Grundausbildung – die abgeschlossene Berufslehre oder Matura – gelten zwar weiterhin als nicht abzugsfähige Lebenshaltungskosten. Auslagen für Aus- und Weiterbildungen im Anschluss an diese Abschlüsse sind allerdings neu steuerlich abzugsfähig. Zu beachten ist die Obergrenze für den Abzug für Aus- und Weiterbildungen. Beim Bund und Kanton Zug beträgt diese maximal CHF 12‘000.00 pro Steuerperiode.